Warum Händler Shopify verlassen
Shopify ist ein guter Einstieg in den Onlinehandel. Mit wachsendem Shop tauchen aber oft dieselben Gründe für einen Wechsel auf:
- Kosten: Jede zusätzliche Funktion ist eine weitere App mit monatlicher Gebühr. Dazu kommen Transaktionsgebühren, wenn Sie nicht Shopify Payments nutzen.
- Grenzen: Besondere Preislogik, B2B-Funktionen oder Anbindungen an eigene Systeme lassen sich nur eingeschränkt umsetzen.
- Kontrolle: URL-Struktur, Checkout und Teile des Codes sind vorgegeben.
- Unabhängigkeit: Ihr Shop läuft auf der Plattform eines Anbieters, dessen Preise und Regeln Sie nicht beeinflussen.
Ob sich ein Wechsel für Sie lohnt, zeigt unser Vergleich WooCommerce oder Shopify.
Der Umzug in sieben Schritten
1. Bestandsaufnahme
Wir listen Produkte, Varianten, Kategorien, Kunden, Bestellungen, Seiten und Blogartikel auf – und alle Apps mit ihren Funktionen. Für jede App klären wir, ob WooCommerce die Funktion von Haus aus kann, ob es ein gutes Plugin gibt oder ob programmiert werden muss.
2. Neuen Shop aufsetzen
Wir richten WordPress und WooCommerce auf einem passenden Hosting ein, inklusive Zahlungsarten, Versandregeln, Steuern und Rechtstexten. Das Design übernehmen wir sinngemäß oder nutzen den Umzug für einen Neuanfang.
3. Daten übertragen
Produkte mit Varianten, Bildern und Beschreibungen, Kundenkonten und – für die Historie – Bestellungen werden übertragen. Dabei prüfen wir Stichproben, ob Preise, Varianten und Bestände korrekt angekommen sind.
4. URLs und Weiterleitungen
Shopify nutzt feste Pfade wie /products/ und /collections/. In WooCommerce sehen die Adressen anders aus. Für jede alte Adresse legen wir eine 301-Weiterleitung auf die passende neue Seite an – sonst verlieren Sie Rankings und Links.
5. SEO-Daten übernehmen
Seitentitel, Beschreibungen, Alternativtexte von Bildern und strukturierte Daten werden übernommen oder verbessert. Die neue Sitemap reichen wir nach dem Start in der Google Search Console ein.
6. Testen
Testbestellungen mit allen Zahlungsarten, E-Mails, Rechnungen, Gutscheine, Versandberechnung und mobile Darstellung – bevor ein echter Kunde den neuen Shop sieht.
7. Umstellung und Nachsorge
Am Stichtag stellen wir die Domain um, aktivieren die Weiterleitungen und informieren Ihre Kunden über das neue Kundenkonto. In den Wochen danach beobachten wir Bestellungen, Fehlerseiten und Rankings.
Was Sie vorher wissen sollten
- Passwörter: Kunden müssen nach dem Umzug ein neues Passwort vergeben, weil Shopify keine Passwörter exportiert.
- Abonnements: Laufende Abos mit gespeicherten Zahlungsdaten lassen sich nicht immer direkt übertragen. Das klären wir mit Ihrem Zahlungsanbieter.
- Bewertungen: Produktbewertungen aus Shopify-Apps lassen sich meist exportieren und in WooCommerce importieren.
- Gift Cards: Offene Gutscheine müssen übernommen oder anders eingelöst werden können.
Shopify-Apps durch WooCommerce-Plugins ersetzen
Viele Funktionen, die in Shopify über kostenpflichtige Apps laufen, gibt es in WooCommerce als Plugin – oft mit einer einmaligen Lizenz statt monatlicher Gebühren. Typische Beispiele:
- Bewertungen und Produktfragen
- Produktfilter und Suche
- Rechnungen als PDF und E-Rechnung
- Wunschlisten und Produktvergleiche
- Mehrere Lagerorte und Bestandsverwaltung
- Rabatte, Staffelpreise und Prämienpunkte
Vor dem Umzug erstellen wir eine Liste aller Apps, die Sie heute nutzen, und ordnen jedem eine Lösung in WooCommerce zu. Einige davon entwickeln wir selbst und kennen sie deshalb bis ins Detail.
Was ein Umzug kostet
Die Kosten hängen vor allem von der Zahl der Produkte und Varianten, der Datenqualität, dem Design und den benötigten Funktionen ab. Dazu kommen das Hosting und gegebenenfalls Lizenzen für Plugins. Dem stehen die gesparten monatlichen Gebühren für Shopify und Apps gegenüber. Nach der Bestandsaufnahme erhalten Sie ein Festpreisangebot und eine Übersicht der laufenden Kosten nach dem Umzug.
Wir begleiten Ihren Umzug
Als Entwickler von über 30 eigenen WooCommerce-Plugins kennen wir WooCommerce bis in den Code. Für Shops mit besonderen Anforderungen programmieren wir fehlende Funktionen selbst. Mehr dazu unter WooCommerce-Entwicklung.