Die kurze Antwort
Eine Website kostet so viel wie die Arbeit, die in ihr steckt. Eine Visitenkarten-Seite aus einer Vorlage ist in wenigen Tagen fertig. Eine individuell gestaltete Unternehmenswebsite mit eigenen Texten, Fotos, Mehrsprachigkeit und Buchungsfunktion braucht Wochen. Der Preis hängt deshalb weniger vom Anbieter ab als von dem, was Sie brauchen.
Damit Sie Angebote besser einordnen können, erklären wir die wichtigsten Kostenfaktoren und nennen grobe Preisspannen, wie sie am Markt in Deutschland üblich sind. Es sind Orientierungswerte – keine Festpreise von weLaunch.
Die wichtigsten Kostenfaktoren
1. Umfang und Struktur
Wie viele Seiten braucht die Website? Eine Startseite, fünf Leistungsseiten, „Über uns“ und Kontakt sind etwas anderes als 40 Seiten mit Unterseiten für jede Leistung und jeden Standort. Jede Seite muss geplant, gestaltet und befüllt werden.
2. Design: Vorlage oder individuell
Eine angepasste Vorlage ist günstiger. Ein individuelles Design, das genau auf Ihre Marke und Ihre Kunden zugeschnitten ist, kostet mehr, wirkt aber einzigartig und kann gezielter auf Anfragen ausgerichtet werden.
3. Funktionen
Kontaktformulare sind Standard. Online-Terminbuchung, Mehrsprachigkeit, Mitgliederbereiche, Konfiguratoren, Schnittstellen zu anderen Programmen oder ein Onlineshop erhöhen den Aufwand deutlich – je nachdem, ob es dafür gute fertige Lösungen gibt oder programmiert werden muss.
4. Inhalte
Texte und Fotos werden oft unterschätzt. Liefern Sie alles selbst, sinkt der Preis. Professionelle, suchmaschinenoptimierte Texte und ein Fotoshooting kosten extra, machen aber häufig den größten Unterschied für Wirkung und Sichtbarkeit.
5. SEO, Recht und Barrierefreiheit
Technische SEO-Grundlagen, saubere Rechtstexte, eine datenschutzkonforme Cookie-Einwilligung und – für Onlineshops oft Pflicht – Barrierefreiheit nach BFSG gehören zu einer professionellen Website. Fehlen sie im Angebot, kommen sie später als Zusatzkosten.
Typische Preisspannen am Markt
Die folgenden Spannen sind grobe Werte, wie man sie bei Agenturen und Freelancern in Deutschland häufig findet. Einzelne Angebote können deutlich darunter oder darüber liegen.
| Art der Website | Typischer Umfang | Grobe Preisspanne |
|---|---|---|
| Kleine Website | bis ca. 5 Seiten, angepasste Vorlage | ca. 1.000 – 3.000 € |
| Unternehmenswebsite | 10 – 25 Seiten, individuelles Design | ca. 3.000 – 10.000 € |
| Website mit Sonderfunktionen | Buchung, Mehrsprachigkeit, Schnittstellen | ca. 8.000 – 25.000 € |
| Onlineshop (WooCommerce) | je nach Sortiment und Anbindungen | ca. 5.000 – 30.000 € und mehr |
Laufende Kosten
- Domain: meist wenige Euro im Monat.
- Hosting: von einstelligen Beträgen für kleine Websites bis zu deutlich mehr für große Shops mit viel Besuch.
- Lizenzen: Premium-Themes und -Plugins kosten oft eine jährliche Gebühr für Updates.
- Wartung: Updates, Backups und Sicherheitsüberwachung. Wer hier spart, zahlt oft später für die Reparatur nach einem Hackerangriff. Mehr unter WordPress-Wartung.
- Marketing: SEO, Google Ads oder Social Media, wenn Sie aktiv mehr Besucher gewinnen wollen.
So vergleichen Sie Angebote richtig
- Leistungen auflisten: Sind Konzept, Design, Texte, Fotos, SEO-Grundlagen, Rechtstexte und Einweisung enthalten?
- Eigentum klären: Gehören Ihnen Domain, Website, Inhalte und Zugänge? Können Sie den Anbieter wechseln?
- Technik prüfen: Mit welchem System wird gebaut? Können Sie Inhalte selbst pflegen?
- Nach dem Start fragen: Wer kümmert sich um Updates, Sicherheit und Backups – und was kostet das?
- Referenzen ansehen: Gefallen Ihnen bisherige Projekte, und laden sie schnell auf dem Smartphone?
Kosten selbst berechnen
Mit unserem Website-Preisrechner sehen Sie in zwei Minuten, wie sich der Preis aus den einzelnen Bausteinen zusammensetzt. Sie beantworten kurze Fragen zu Design, Seitenzahl, Texten, Bildern und Extras – und sehen bei jeder Antwort, wie sich der Betrag ändert. Am Ende können Sie die Aufstellung direkt an uns schicken. Der Rechner nutzt dieselben Preise, mit denen wir auch unsere Angebote kalkulieren.
Wo sich sparen lässt – und wo nicht
Nicht jeder Euro muss in eine Website fließen. Diese Punkte senken die Kosten, ohne dass die Qualität leidet:
- Texte und Fotos selbst liefern, wenn Sie sie gut erstellen können
- Mit wenigen, starken Seiten starten und später erweitern
- Auf Funktionen verzichten, die nur selten genutzt werden
- Bewährte Plugins nutzen statt alles neu zu programmieren
Sparen sollten Sie dagegen nicht an Sicherheit, Datenschutz, Ladezeit und einer sauberen technischen Basis. Fehler an diesen Stellen kosten später meist mehr als die Ersparnis zu Beginn.
Unser Ansatz
Bei uns erhalten Sie nach einem kostenlosen Erstgespräch ein schriftliches Angebot mit festem Preis für den vereinbarten Umfang. So wissen Sie vorher, was Sie bekommen und was es kostet. Mehr über unsere Arbeit lesen Sie unter Webdesign.